Sachen zum Lachen
Vorwort:
Es gibt ja auch in Deutschland immer wieder juristische „Leckerbissen“, die nicht nur bei Journalisten sondern auch bei jedem anderen Mitbürger eine Mischung der Gefühle zwischen ernsthaftem Nachdenken und Lachkrämpfen verursachen....
.... denken wir nur mal an den Rechtsstreit zwischen einem Richter und seinem Nachbarn um eine Außenlampe, die sich per Bewegungsmelder automatisch aktiviert. Besagter Richter fühlte sich in seiner Rentner-Nachtruhe gestört und klagte mit Erfolg. Lampe ab – oder zumindest eine sehr schwache Glühbirne rein, oder eine saftige Geldstrafe droht dem Nachbarn fortan....
.... oder die Klage gegen einen Musikzug. Auch hier wurde von einem Nachbarn geklagt wegen Lärmbelästigung. Wobei ich mal wissen möchte, welcher Musikzug seine Instrumente mit Schalldämpfern versieht?! Naja jedenfalls gab´s auch hier einen Richterspruch; und der sagt haarklein, wann in welcher Lautstärke wo gespielt werden darf....
.... aber auch der TFC bleibt von solchen Nachbarn leider nicht verschont.... Gott sei Dank allerdings bisher mit eindeutig klarer Rechtslage für unseren Verein! – Was im übrigen sehr klar geprüft wurde – nur mal so als Nebenbemerkung....! ....
.... aber die juristischen „Schwerstfälle“ in Deutschland sind ja nur eine lächerliche Kleinigkeit, gegenüber den Gerichtsurteilen in Amerika. Wenn da geklagt wird, geht´s um Geld – nein, sogar um richtig viel Geld! Das ist ja auch bei uns immer mal wieder in den Nachrichten zu lesen.
Aber nun zu den eigentlichen Ereignissen:
Willst Du auf blöde Weise reich werden, mußt Du nach Amerika.......
1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81-jährigen Stella Liebeck 2,9 Mio. Dollars zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an Beinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hate, nachdem sie eine Tasse Kaffee von McDonalds über sich verschüttet hatte.
Dieser Fall löste einen jährlichen „Preis-Stella“ aus, welcher die absurdesten Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet.
Die folgenden Fälle sind ernsthafte Kandidaten, jeder im Bereich des absolut Lächerlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition kann man mit einem guten Anwalt jeglichen Fall gewinnen...
1. Januar 2000:
Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780.000 Dollars zu, weil sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein kleines Kind stolperte, welches in den Gängen eines Supermarktes herumrannte.
Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr erstaunt über den Gerichtsbescheid, handelte es sich beim bereffenden Kind um jenes der Mrs. Robertson.
2. Juni 1998:
Carl Truman, 19-jährig erhielt 74.000 Dollars zzgl. Arztkosten zugesprochen, weil ihm sein Nachbar mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war.
Mr. Truman hatte offenbar übersehen, daß sein Nachbar am Steuer seines Autos saß, als er daran war, dessen Raddeckel zu stehen.
3. Oktober 1998:
Terrence Dickinson, Pennsylvania, wollte das Haus, in welches er soeben eingebrochen war, durch die Garage verlassen.
Bedingt durch eine Störung des Öffnungsmechanismus am Garagentor war er nicht in der Lage, dieses zu öffnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus zurück, da die Tür automatisch ins Schloss gefallen war, und ohne Schlüssel nicht mehr geöffnet werden konnte.
Die Bewohner des Hauses weilten in den Ferien.
Mr. Dickinson überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er einen Harass Pepsi und Trockennahrung für Hunde in der Garge zur Verfügung hatte. Er klagte die Eigentümer des Hauses an für erlittene Tortmoral, enstanden durch die vorgefundene Situation, und erhielt eine halbe Million Dollars zugesprochen.
4. Oktober 1999:
Jerry Williams, Arkansas, verdiente 14.500 Dollars zzgl. Arztkosten, nachdem er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der Hund war innerhalb der eingezäunten benachbarten Liegenschaft angekettet.
Die Summe fiel nicht so hoch aus, wie erhofft, weil das Gericht anerkannte, dass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert war durch die Tatsache, dass Mr Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn schoss.
5. Mai 2000:
Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson 11.300 Dollars auszuzahlen, nachdem sie dich das Steißbein gebrochen hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war.
Dieses war auf den Boden gelangt, weil Mrs. Carson 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ihr Glas Sodawasser während eines Streites an den Kopf geworfen hatte.
6. Dezember 1997:
Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte, als sie aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte.
Dies geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in Höhe von 3,50 Dollars drücken wollte.
Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollars plus die Zahnarztkosten zu.
And the winner is:
Merv Grazinski aus Oklahoma City. Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Motor Home der Marke Winnebago von 10 Meter Länge. Als er nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 hm/h und verließ den Fahrersitz, um sich hinten in der Kabine einen Kaffee zuzubereiten.
Natürlich geriet das Motor Home über den Straßenrand hinaus und drehte sich mehrere Male um sich selbst.
Mr. Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma im Manual des Fahrzeiges nicht ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, man dürfe während der Fahrt das Steuer nicht verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten.
Er erhielt 1,75 Millionen Dollars zugesprochen, zuzüglich ein neues Motor Home.
Winnebago brachte in der Folge eine solche Ergänzung in ihrem Manual an, für den Fall, dass anfällige weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten.
Ich hoffe, dass ich die Besucher unsere Homepage dadurch jetzt nicht zu unsinnigen zahllosen Klagen animiert habe. Denken Sie immer daran, für solche Summen bzw. soche Gerichtsurteile sollte man besser in Amerika wohnen und über einen guten Anwalt verfügen......
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